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Herzlich Willkommen auf der Seite der

NaturFreunde Ortsgruppe Memmingen

AKTUELLES

Bitte meldet Euch rechtzeitig zur Groß- und Abschlußkundgebung gegen TTIP in Berlin an. Die Busfahrt ist kostenlos. Die Kosten übernimmt der DGB. 

 

Samstag der 10. Okt. Busfahrt zur Groß Demo nach Berlin,
zum Ende der Initiative Stopp TTIP und Co,
es sind über 500 Busse und einige Sonderzüge angesagt,
das Bündnis “Stopp-TTIP MM/UA” bietet einen kostenlosen Bus,
nach Berlin an, wir fahren mit dem DGB-Bus ab Stadion BBZ-Park,
um 03.30 Uhr ab und sind gegen 23.00 Uhr wieder in Memmingen,
Anmeldung umgehend an rupert.reisinger@t-online.de

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Aufruf zur Menschenkette am 19.09.2015. Eines unserer engagiertesten Mitglieder, Weiss Wofgang am TTIP- Stand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Menschenkette in der Memminger Fußgängerzone

 

Am 19.09.2015 organisierte das Bündnis gegen TTIP eine Menschenkette in der Memminger Fußgängerzone. Schon in der Früh um 9.00 Uhr wurde der Stand an altbekannter Stelle aufgebaut. Um die Stellenwert der Veranstaltung zu unterstreichen wurde der Stand dieses Mal nicht nur von einer Organisation betreut sondern es waren mehrere Organistaionen anwesend, die auch wieder fleisig Unterschriften sammelten. Ist doch das Ziel noch die 3 Millionenmarke bis zum Abgabeschluß am 06.10.2015 zu erreichen. Da Deutschland schon das 1945fache der erforderlichen Unterschriften erreicht hat war es uns ein Ansporn zu den noch fehlenden knapp 60.000 Unterschriften so viel wie möglich beizutragen dieses Ziel zu erreichen.

 

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Immer mehr Menschen versammelten sich um den TTIP- Stand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um 10:30 war es dann soweit. Immer mehr Menschen versammelten sich um den TTIP Stand um mit einer Menschenkette gegen das undemokratische Handelsabkommen zu demonstrieren. So zog sich am Ende die Kette vom TTIP- Stand am Weinmarkt weit in die Fußgängerzone in Richtung Marktplatz, was bei den Passanten auch auf viel Aufmerksamkeit stieß.

 

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Vom TTIP- Stand aus begann sich die Menschenkette in Richtung Marktplatz zu formieren.

 

Rückblickend gesehen war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Es konnten viele Gegner des Abkommens mobilisiert werden die ihren Unmut öffentlich machten. Dass ausserdem noch sehr viele Unterschriften gesammelt werden konnten rundete die Veranstaltung erfolgreich ab.

 

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Die Menschenkette formierte sich langsam in die Fußgängerzone in richtung Sparkasse hinein.

 

 

 

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Eine rege Beteiligung der Bürger sorgte für den Erfolg der Menschenkette.

Sonnwendfeier 2015 auf dem Rechberghaus

 

Trotz schlechtem Wetter trafen sich zur diesjährigen Sonnwendfeier viele Mitglieder und Gäste auf dem Rechberghaus zur diesjährigen Sonnwendfeier. Stöhnten wir noch letztes Jahr unter einer großen Hitzewelle und mussten die raren Schattenplätze aufsuchen so war dieses Jahr das genaue Gegenteil der Fall. Die Schafskälte hatte uns voll erwischt. Ein kalter Wind der immer wieder Regenschauer brachte war nicht die optimale Voraussetzung für einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer. Das tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch. Deswegen ließen es sich auch viele Gäste trotz des schlechten Wetters nicht nehmen zur trationellen Sonnwendfeier zu erscheinen. Zirka 50 Mitglieder und Gäste waren anwesend und bester Laune. Konnte das Funkenfeuer während einer Regenpause noch trocken entzündet werden so ging es nach dem neurlichen einsetzen des Regens zum Grillen auf die Veranda des Hauses. Unter dem Balkon und zwei aufgespannten Regenschirmen, sowie in der Küche mit Bratpfannen wurden die obligatorischen Würstchen und Steaks gegrillt. Salate wurden von den verschiedenen Mitgliedern mitgebracht, so dass ein ordentliches Buffet zusammen kam dem jeder gerne zusprach. In bester Laune und mit viel Spaß verlief der weitere Abend.  

Trotz Regen und Kälte war auch die Sonnwendfeir 2015 wieder einmal sehr lustig und ein voller Erfolg.

 

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Sonnwendfeier 2015

 

 

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Trotz schlechtem Wetter war der Besuch sehr gut.

 

 

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Voller Erwartung, dass das Feuer entzündet wird

 

 

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Ängstliche Gemüter beobachteten das Ganze aus der Ferne
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...jetzt begann das große Grillen auf der Terasse
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Bei reichlich Essen und guter Unterhaltung wurde es ein sehr schöner Abend

G7 Demo in München    

 

Bei schönsten Sonnenschein und einer Temperatur über 30° fuhren wir von den Naturfreunden sowie befreundeten Gruppen für mehr Demokratie am 04.06.2015 nach München um gegen den G7- Gipfel in Elmau zu demonstrieren. Die Naturfreunde als Mitveranstalter der Großdemonstration sollten und wollten hier Flagge zeigen, gegen TTIP eine Politik die nicht unseren Werten einer Welt entspricht wie wir sie uns vorstellen. Trotz der großen Hitze kamen etwa 40 bis 45.000 Demonstranten um gegen die Politik der EU Stellung zu beziehen. Erwartet wurden vom Veranstalter etwa 15.000 Teilnehmer. Daran war auch ersichtlich wie groß unterdessen das Interesse der Bevölkerung ist. Die Demonstration verlief zur Freude aller Teilnehmer sehr ruhig. Auch die Abschlußkundgebeung auf dem Odeonsplatz verlief friedlich und zeigte auf, dass ein friedlicher Protest der trotzdem den Politikern den Willen des Volkes klar aufzeigt möglich ist. Als Fazit konnte gewertet werden, dass es ein erfolgreicher Tag für die Demokratie und für den Frieden war der seine Wirkung nicht verfehlt hat.

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Am Ausgangspunkt der Demo auf dem Stachus

 

 

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Viel Kreatives wurde von den Teilnehmern zelebriert

 

 

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Die Demo ging um den kompletten Münchner Altstadtring
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Der Einmarsch des Demonstrationszuges auf den Odeonsplatz zur Schlußkundgebung

 

 

Umrundung des KKW´s in Gundremmingen   

 

Am Sonntag der 15. März 2015. trafen sich gegen 10.30 Uhr, Mitglieder aus 4 schwäbischen Ortsgruppen, im NaturFreundehaus Günzburg. Einige Teilnehmer stießen später noch über die Internetseite von „Ausgestrahlt“ vor dem KKW Gundremmingen dazu.
Wolfgang Weiss, als verantwortlicher Organisator, sowie der Vorsitzende der OG Günzburg, Hans-Peter Jeschke begrüßte die anwesenden Teilnehmer am Treffpunkt im Günzburger Naturfreundhaus. Wolfgang Weiss gab hier eine Einführung in das Thema und informierte die Teilnehmer ausführlich über den derzeitigen Stand der Katastrophe in der Präfektur Fukushima. Er zeigte Parallelen zum Reaktorunglück in Tschernobil auf, wo nach etwa vier Jahren die Krebsrate drastisch angestiegen ist und das auch in Fukushima zu erwarten ist. 120.000 Bürger leben nach wie vor in Notunterkünften. Das ganze Gebiet um das KKW ist gesäumt mit tausenden schwarzen Behältern mit verstrahlter Erde von der man nicht weiß wie sie entsorgt werden soll. Die Wassereinbrüche konnten bis heute nicht gestoppt werden und werden nach wie vor verstrahlt ins Meer abgeleitet. Ein Rückbau der Anlage kann auf Jahre hinaus auch mit Robotern nicht erfolgen, da die Verstrahlung immer noch extrem hoch ist und die Technik für einen Rückbau einer so großen Kernschmelze erst entwickelt werden muss. Geschätzt werden Kosten auf ca. 150 Milliarden. Dennoch soll nach dem Willen der Japanischen Regierung der erste Block des Atomkraftwerkes in Sendai wieder angefahren werden.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Naturfreundehaus erfolgte die Fahrt zum KKW Gundremmingen. Hier wurden wir von Thomas Wolf, dem Chef der Mahnwache empfangen der die nachmittägliche Aktion fachlich begleitete und Informationen zum KKW gab. Anschließend wurde mit der Umwanderung begonnen. An interessanten Punkten wurde ein Halt eingelegt um die Teilnehmer zu informieren und anstehende Fragen ausgiebig zu beantworten. Einer der interessanten Punkte war das Zwischenlager für die Castoren in dem schlussendlich über 198 Behälter untergebracht und zwischengelagert werden sollen. Geschützt vor Terroranschlägen nur durch eine zusätzlich Mauer die gerade einmal bis zur halben Höhe der Zwischenlagerhalle reicht. Die Informationen über Block A, der in den späten 70er Jahren nach einem Kurzschluss endgültig abgeschaltet werden musste machte klar, dass auch in Deutschland ein Fukushima jederzeit möglich sein kann. Auf den Gleisen für die Castoren erfuhren wir, dass der Begriff des später so genannten „Schotterns“ in Gundremmingen seinen Anfang genommen hat.
Um 15 Uhr erreichten wir wieder rechtzeitig das Haupttor um uns an der seit 26 Jahren, jeden Sonntag stattfindenden Mahnwache zu beteiligen. Sie warnt seit dieser Zeit vor den Gefahren der Nutzung der Kernenergie, sowie der Gefahren des Atommülls und des Zwischenlagers. Thomas
Wolf verlas vor dem Haupttor den Text der Mahnwache. Darauf folgte eine Schweigerunde zur Mahnung an die Opfer der vergangenen Atom-Katastrophen, gefolgt von einem Text eines japanischen Atomkraftgegners. Wolfgang Weiss verlas im Anschluss daran sein Mahnwachen-Gedicht. Danach erfolgte die Verabschiedung der Teilnehmer.
Ein besonderer Dank ging auch an die Bundes-Fachgruppenleiterin der Naturfreunde Christine Eben, die es sich nicht nehmen ließ an diesem Gedenktag anwesend zu sein.
Anschließend machte sich ein Teil der Teilnehmer auf den Weg zum Kulturgewächshaus in Birkenried. Bei Livemusik, Kaffee und Kuchen, sowie einem Rundgang durch den alternativen Kulturenpark endete der Tag der bei allen Teilnehmern mit einem sehr nachdenklichen Eindruck. 

 

 

Umwanderung KKW Gundremmingen
Mahnwache vor dem Tor in Gundremmingen
Umwanderung KKW Gundremmingen 03
Bei der Umwanderung wurde ersichtlich wie Groß die anlage in Gundremmingen istA
Umwanderung KKW Gundremmingen 02
Sogar Kernkraftgegener der "Native Americans" waren bei der Umrundung dabei
Umwanderung KKW Gundremmingen 04
Thomas Wolf informierte die Teilnehmer immer wieder über das KKW

 

 

WICHTIG:

 

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Über das Kontaktformular nehmen wir Anfragen, auch für das Mieten des Rechberghauses gerne entgegen!